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emacs
emacs blabla.txt
startet Emacs um die Datei blabla.txt zu editieren. Falls es blabla.txt
noch nicht gibt legst du sie beim speichern dann an.
Startet man Emacs in einer grafischen X-Umgebung so macht emacs ein eigenes
X-Fenster auf. (Dort funktioniert dann auch die Maus).
Ausserdem gibt es noch einen eigenen Editor namens xemacs, eine Version
von Emacs die speziell auf den Betrieb unter X abgestimmt wurde.
In der folgenden Übersicht schreibe ich für Control (Strg) das
Zeichen ^:
(Achtung: Da Emacs programmierbar ist können alle der folgenden
Tastaturkürzel umdefiniert werden)
Also: ^x^c heisst Control-drücken, x drücken, x auslassen,
Control-auslassen, danach Control drücken, c drücken,
c auslassen und dann Control auslassen.
^x^c Beenden (fragt ob er nicht gespeicherte Änderungen speichern soll)
^x^s Speichern
^h t Tutorial (Einführung)
^a Zeilenanfang
^e Zeilenende
^k Zeile von Cursor bis zum Ende löschen
^p Zeile nach oben (geht auch mit Cursortasten falls vorhanden)
^n Zeile nach unten
^f forward nächstes Zeichen
^b back vorheriges Zeichen
ESC v eine Seite nach oben
^v eine Seite nach unten
ESC < zur erste Zeile
ESC > zur letzten Zeile
^h help (leider nicht Zeichen vor dem Cursor löschen so wie in den
meisten anderen Editoren)
^d zeichen unter dem Cursor löschen (wie Delete-Ttaste)
^_ undo. Die lezten Aktionen rückgängig machen
(auf deutschen Tastaturen brauchst du für das _ die shift Taste)
^x^i insert file. Fragt nach dem Namen einer Datei die an der Stelle des
Cursors eingefügt wird.
Mehrere Dateien:
===============
^x^f neues file in neuem buffer öffnen.
^x^b switch buffer. Umschalten zwischen mehreren gleichzeitig offenen
Dateien (im jed und emacs "buffer" genannt)
^x k kill buffer. Beendet den momentanen Buffer.
(fragt ob ungespeicherte
Inhalte gespeichtert werden sollen)
^x 0 ist der Bildschirm in mehrere Buffer Teile geteilt so macht dieser
Befehl den aktuellen Buffer groß und versteckt die restlichen
Fenster.
ESC x excute. direkt eine interne emacs-Funktion aufrufen. Praktisch z.B.:
ESC x text-mode
ESC x latex-mode zum Bearbeiten von latex-Dokumenten
eine besondere Skurilität: der eingebaute Psychiater
ESC x doctor
Hinweis: Man muss nur die Anfangsbuchstaben des Befehls schreiben und
kann den Rest mit der TAB-Taste vervollständigen.
ESC q Absatz formatieren (im text modus). Vorteilhaft gegenüber jed
ist hier, dass gequoteter Text (mit > am anfang) nicht zerstört wird.
(emacs ist hier fast so gut wie joe)
^s incrementelle Suche forwärts (nochmal ^s sucht weiter, ^c beendet )
^r incrementelle Suche rückwärts (nochmals ^r sucht weiter, ^c beendet )
ESC g goto line. fragt nach Zeilennummer zu der man springen will
Block Befehle:
==============
^@ Beginn eines Blocks markieren mit den Cursortasten herumfahren um das Ende
der Markierung festzulegen. (Wird leider nicht "highlited" )
ESC w kopiert dann diesen markierten Teil in einen Zwischenbuffer.
^w verschiebt diesen Bereich in den Zwischenbuffer.
^y "yank" fügt den Inhalt obigen Buffers an der Cursorposition ein.
Fortgeschrittene User können den Editor nach Herzenslust
konfigurieren, eigene list-Programme schreiben, die verschiedenen Modi
ausprobieren.. (es gibt Webbrowser, Mail und News Reader, etc.. und obigen
"doctor")
REFERENCES:
man emacs
^h ? (Übersicht über die Hilfe Funktionen)
^h t Tutorial
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