gzip

gzip dient zum Komprimieren von Dateien. Üblicherweise tragen diese dann die Endung .gz (ganz ganz alte Unix verwenden auch manchmal noch das Programm compress, das würde dann die Endung .Z haben. Neuerdings kommt das noch besser komprimierende bzip2 in Mode. Endung hier ist .bz2 ) Standard ist aber immer noch das gute alte gzip (steht für GNU zip).

Um eine Datei mit gzip zu komprimieren, kannst du z.B.

gzip blabla.txt

aufrufen. Das erzeugt dir dann eine Datei blabla.txt.gz und löscht die ursprüngliche unkomprimierte Datei.

Diese Datei ist nun komprimiert und nicht mehr direkt lesbar oder mit Editoren zu bearbetien, aber viel kleiner als das Original). Um die Datei wieder auszupacken, hast du foglende Möglichkeiten:

gzip -d blabla.txt.gz

erzeugt wieder die originale blabla.txt und löscht die komprimierte Version

gunzip blabla.txt.gz

macht dasselbe.

zcat blabla.txt.gz

gibt die Datei unkompirmiert am Bildschirm aus. Wenn du sie also irgendwo speichern willst, machst du:

zcat blabla.txt.gz > blabla.txt

(die komprimierte Version wird hier NICHT gelöscht)

zcat abrbeitet wie normales cat (das auch Dateien einfach ausgibt. Aber eben vorher wird entkomprimiert)

um sich komprimierte Textdateien anschauen zu können, ohne sie erst lang auspacken zu müssen, gibt es zless:

zless blabla.txt.gz

tut dasselbe wie less mit normalen Dateien, nur packt es vorher das gzip aus...)

EXERCISES:

Erzeuge dir eine große Textdatei. Komprimiere diese mit gzip, versuche die Datei mit zcat und zless auszugeben und dann entpacke sie wieder.


REFERENCES:
man gzip 
gzip --help